Erziehung zur Diversität (A26-DE)

Beschreibung

Diese Übung soll von Gymnasiallehrer*innen im Unterricht entwickelt werden und konzentriert sich auf die Erkennung und Vermeidung homophober, biphober und transphober Einstellungen, Ausdrücke und Verhaltensweisen bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen (Mobbing und Cyberbullying).

  • Sprache
  • Dutch
  • Kategorie
  • Kommunikation
  • Gruppengröße
  • Kleine group
  • Large group
  • Dauer
  • 60 min
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Zusammenfassung

Diese Übung soll von Gymnasiallehrer*innen im Unterricht entwickelt werden und konzentriert sich auf die Erkennung und Vermeidung homophober, biphober und transphober Einstellungen, Ausdrücke und Verhaltensweisen bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen (Mobbing und Cyberbullying).

Stichwörter

Lesbische, schwule, bisexuelle, transsexuelle und intersexuelle Menschen (LGBTI), Homophobie, Biphobie, Transphobie

Ziele

Das Hauptziel dieser Übung ist der Kampf gegen LGBTI-Phobie im Bildungsbereich:

- Homophobe, biphobe und transphobe Einstellungen, Äußerungen und Verhaltensweisen wie Mobbing und Cyberbullying zu erkennen und zu vermeiden.

Teilnehmer*innen

Gymnasiallehrer*innen, Jugendliche und junge Erwachsene (Schüler*innen)

Beschreibung

Es ist unerlässlich, über sexuelle Vielfalt zu sprechen und über den Respekt gegenüber der sexuellen Orientierung jeder Person aufzuklären und gegen die Diskriminierung und die LGBTI-Phobie zu kämpfen. Die Übung besteht darin eine kleine Theateraufführung zu entwickeln, in der Lehrer*innen als Theaterregisseur*innen agieren und jeder/jede Schüler*in in kleinen Gruppen von 8-10 Teilnehmern eine Rolle spielt - schwul, lesbisch, transsexuell, bisexuell, heterosexuell, Väter, Mütter, Lehrer*in, Freunde, Mitschüler*in...-.  Die Rolle jeder Person kann von den/der Schüler*in gewählt oder von der/dem Lehrer*in zugewiesen werden. Das Drehbuch muss zuvor von den Schüler*innen unter Anleitung des/der Lehrer*in entwickelt werden.

 

 

 

 

 

 

 

Das Stück hat zwei verschiedene Enden in einer Geschichte: Ein Mädchen oder ein Junge erzählt seiner/ihrer Familie und dem sozialen Umfeld, dass sie/er lesbisch/schwul, transsexuell, bisexuell, intersexuell oder heterosexuell ist, und sie/er erhält zwei Antworten - in zwei Akten -. Im ersten Fall ist die Reaktion der Familie und des sozialen Umfelds negativ (Diskriminierung, Isolation, Beleidigungen, Mobbing, Cyberbullying...) und das Mädchen oder der Junge fühlt sich missverstanden und leidet unter großem Kummer. (Das Ziel dieses ersten Aktes ist es, dass die Zuschauer*innen - die anderen Schülerinnen und Schüler – das emotionales Leiden verstehen und Einfühlungsvermögen entwickeln). Im zweiten Fall ist die Reaktion des familiären und sozialen Umfelds positiv und der Junge oder das Mädchen fühlen sich respektiert und verstanden.

Material

Farblicht für die Beleuchtung der Szene: dunkel für den ersten Fall (negative Reaktion) und hell für den zweiten Fall (positive Reaktion)

Urheberrechtsfreie Musik: traurig und melancholisch für den ersten Fall (negative Antwort) und fröhlich für den zweiten Fall (positive Antwort)

Methode

Rollenspiel (jede Person muss eine Rolle in der Gruppe übernehmen). Der/die Lehrer*in ist der Theaterregisseur*in und die Studierenden sind die Theaterschauspieler*innen.

Ratschläge für Kursleiter*innen

Diese Übung muss in einer kleinen Gruppe von 8-10 Teilnehmern nach dem Rotationsprinzip durchgeführt werden. Dabei werden die anderen Studierenden die Zuschauer*innen sein. Die geschätzte Dauer der Übung beträgt 120 Minuten, in zwei Sitzungen: Vorbereitung des Schauspieldrehbuchs (60 Minuten) und Vorbereitung und Entwicklung des Theaterstücks (60 Minuten).

Erstellt durch

UMA, María Purificación Subires Mancera

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Ankündigungen

  • - Keine Ankündigungen vorhanden -